OMT Orthopädische Manuelle Therapie

Ziel dieses Blogs


1. Mai 2016 | Steffen Klittmann

Mit diesem Blog möchten wir relevante Informationen für Menschen mit orthopädischen Beschwerden veröffentlichen. Wir möchten Ihnen dabei helfen, einen Einblick in die Methode der Orthopädischen Manuellen Therapie – kurz OMT – zu bekommen. Wir, Steffen Klittmann und Oliver Endreß, sind Physiotherapeuten und OMT-Therapeuten, sowie Gründer und Inhaber von OMT in Bewegung. Leider ist OMT noch sehr unbekannt. Kaum ein Patient kennt OMT. Noch tragischer… Kaum ein Arzt, sogar viele Physiotherapeuten kennen OMT nicht. Das hat uns dazu inspiriert die Methode und vor allem deren Wirksamkeit bekannter zu machen und unter anderem diesen Blog zu gründen.

Vielleicht haben Sie Schmerzen oder andere Beschwerden und möchten herausfinden ob OMT für Sie geeignet ist? Dann sind Sie hier genau richtig.

 

Nie zuvor gab es ein größeres Angebot an unterschiedlichen Therapiemethoden für Schmerzen und Symptome am Bewegungsapparat als heute. Viele Methoden entsprechen jedoch nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft, sind nicht patientenzentriert oder schlicht und einfach uneffektiv. OMT kombiniert die Ergebnisse aus aktueller Forschung mit dem Erfahrungswissen des Therapeuten. Weiterhin werden die persönlichen Ziele und Präferenzen des Patienten berücksichtigt und mit in die Therapie eingebunden. Dies nennt man evidenzbasierte Praxis. Ein OMT-Therapeut verpflichtet sich mit der Abschlussprüfung zum lebenslangen Lernen. Kann er das nicht alle 3 Jahre nachweisen, bekommt er seinen Titel aberkannt. Die Qualitätsansprüche und –sicherung sind bei OMT also so hoch wie bei keiner anderen Weiterbildung in der Physiotherapie. Diese Ansprüche werden von OMT Deutschland kontrolliert.

Ärzte spezialisieren sich auf unterschiedliche Fachbereiche, wie z.B. Orthopädie, Neurologie oder Kinder- und Jugendmedizin. Man nennt sie nach einer erfolgreich abgeschlossenen Facharztprüfung Orthopäde, Neurologe oder Kinderarzt. Auch viele Physiotherapeuten spezialisieren sich auf unterschiedliche Fachbereiche wie z.B. Orthopädie, Neurologie oder Kinderphysiotherapie. Jedoch gibt es in der Physiotherapie keine offizielle „Fachphysiotherapieprüfung“ und neue Berufsbezeichnung.

Wie also findet man als Patient einen kompetenten physiotherapeutischen Ansprechpartner, der sich auf den erforderlichen Fachbereich spezialisiert hat? Manche Physiotherapeuten beschreiben ihre Fachrichtung auf ihrer Praxishomepage, andere Therapeuten werben mit gewissen Weiterbildungen, die sie absolviert haben, an welchen man den Fachbereich erkennen kann. Alles in allem eine undurchsichtige Angelegenheit für den Patienten.

Abhilfe schafft hierbei der physiotherapeutische Titel „OMT“. Dieser sieht in der Praxis so aus: Max Mustermann, Physiotherapeut (OMT) oder Max Mustermann, PT OMT-DVMT (PT = Physiotherapeut, OMT-DVMT = Die Bezeichnung, wo Max Mustermann seine OMT Weiterbildung absolviert hat). Der Titel OMT kann mit einer umfangreichen Fachphysiotherapieprüfung für den Bereich „Neuromuskuloskeletal“ gleichgesetzt werden.

Was ist „Neuromuskuloskeletal“ für ein Fachbereich?

Nehmen wir das Wort „Neuromuskuloskeletal“ auseinander, bedeutet es:

Neuro – Das ist alles was mit dem Nervensystem zu tun hat, also einzelne Nerven, das Rückenmark und das Gehirn

Muskulo – Hierbei handelt es sich um das Muskel- und Fasziensystem

Skeletal – Das ist das Knochen- und Gelenksystem inklusive aller Bänder und Kapseln

Man kann also sagen, dass ein OMT-Therapeut ein Fachphysiotherapeut für Beschwerden am Nerven-, Muskel- und Fasziensystem, sowie Knochen- und Gelenksystem ist. Hierzu hat sich der OMT-Therapeut über einen langen Zeitraum, nämlich zwischen 5 und 7 Jahren, weitergebildet. Eben wie ein Facharzt das auch macht. Wer sich tiefergehend über das Curriculum und die Kompetenzen eines OMT Therapeuten informieren möchte, findet hier Informationen.

Was sind typische Beschwerdebilder, die in dem „neuromuskuloskeletalen“ Bereich anzusiedeln sind? Hier eine Auflistung:

  • Rückenschmerzen, z.B. Bandscheibenvorfall, Arthrose, Stenose
  • Nacken- und Halswirbelsäulenprobleme, Schleudertrauma, Gelenkblockaden
  • Knie-, Hüft- und Schulterarthrosen
  • Kopfschmerzen, Kiefergelenksprobleme und Gesichtsschmerzen
  • Nervenschmerzen, z.B. Ischiasbeschwerden, Karpaltunnelsyndrom
  • Knieschmerzen, Meniskusprobleme, Kreuzband- und Innenbandverletzungen
  • Tennis- und Golferellenbogen
  • Bänderrisse, z.B. im Fußbereich
  • Behandlung nach operativen Eingriffen, z.B. Kreuzbandplastik, Gelenkersatz
  • Sportverletzungen, Achillessehnenreizung, vorderer Knieschmerz
  • Chronische Schmerzzustände
  • Kinder und Jugendliche mit Schmerzen, Skoliosen und Haltungsschwächen
  • Und vieles mehr

Sie sehen wie vielfältig das neuromuskuloskeletale Feld ist.

Erkennen Sie sich und Ihr Problem wieder? Dann zögern Sie nicht einen OMT-Therapeuten aufzusuchen und noch heute einen Termin zu vereinbaren. Eine Auflistung von OMT-Therapeuten in Ihrer Region finden Sie unter OMT in Bewegung unter dem Punkt Therapeuten.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Lesen dieses Blogs.

Steffen Klittmann und Oliver Endreß

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Kommentare

  1. Horstnum: 7. Februar 2018 um 18:12

    Guten Tag, lieben Dank für die interessanten Einblicke.
    Dieser Artikel hat mich am meisten interessiert.

    Ich hätte auch noch eine Ergänzung: http://www.fortbildungspunkte-kaufen.de

    Viele Grüße